Nach wenigen Versuchen war das Ergebnis überzeugend…

März 15, 2010 Richard Weigand

Der beste Schutz gegen musikalischen Einheitsbrei ist hohe Klangtreue. Andernfalls erhält man günstigstenfalls einen ansprechenden Sound, bei dem jedoch z.B. ein Kontrabass und eine E-Bass-Gitarre kaum noch zu unterscheiden sind. Im ungünstigsten Fall nervt die Wiedergabe, so dass zu laut und zu leise beim eigentlichen Optimalpegel bereits zusammenfallen. (Wie etwa leider bei der Platte Private Dancer von Tina Turner, die man nie mit richtigem Hörspaß genießen kann, weil sie bereits vor der entsprechenden Lautstärke aufgrund störender Frequenzen deutlich zu nerven beginnt.)

So etwas wollten wir unseren Eltern musizierender Kinder ebenso ersparen wie unseren Senioren. Und auch allen anderen – nicht zuletzt uns selbst – sollte ein möglichst ungetrübter Musikgenuss ermöglicht werden. Hohe Klangtreue mit dem Original stand daher für uns an erster Stelle. Denn laut kann heute schon fast jeder. So machten wir uns auf die Suche bei namhaften Herstellern nach einer geeigneten PA: Leicht zu transportieren und zu handhaben, nicht zu teuer und, wie gesagt, möglichst hohe Klangtreue. Einige enttäuschten, andere zeigten Schwächen, doch wieder andere boten qualitativ hochwertige Ergebnisse.

Durch Zufall erfuhren wir noch kurz vor Anhörungsschluss von audio zenit. Lasen einen überzeugenden Artikel in einer Fachzeitschrift über das neue Neolite-System. Und wurden vollständig neugierig, als wir erfuhren, dass die Musikhochschule Köln Kunde sei. Denn geübtere und kritischere Ohren konnten wir uns kaum vorstellen.
 

 
Für uns sehr erfreulich war, dass wir die Anlage bei uns vor Ort in unserem akustisch nicht ganz unproblematischen Veranstaltungsraum testhören konnten. Nach wenigen Versuchen war das Ergebnis überzeugend. Wenn man zum Testhören gekommen ist und sich plötzlich unversehens beim Musikhören bzw. Musikgenießen ertappt, weil man die Musikstücke nicht mehr abbrechen, sondern zu Ende hören will, ist das ein eindeutiges Zeichen! Plötzlich stand Thelma Houston mit Band akustisch live auf der Bühne. Mit dem richtigen Grundton Ihrer Stimme, kräftigem, konturiertem Bass und sauberen, klaren und durchzeichneten Höhen ohne schneidende Spitzen. Zudem in bester Musikhörlautstärke in einer rd. 1.000 qm großen Halle. Nur eine Minderzahl von Musikliebhabern kann mit solch einer Klangqualität im Wohnzimmer aufwarten! Unsere Vermutungen über die Musikhochschule Köln wurden damit voll und ganz bestätigt.
 
 
Zufriedene Gesichter folglich auch bei allen bisherigen Veranstaltungen – einschließlich dem einer Musiklehrerin, die nur unter der Bedingung einer neuen und besseren Übertragungsanlage bereit war, mit ihrem Schulchor noch einmal bei uns aufzutreten. Selige Ausdrücke natürlich auch bei den stolzen Eltern, die ihren Sprösslingen glücklich lauschten.

Als besondere Anerkennung betrachten wir darüber hinaus die Reaktion eines Studiotechnikers bei RTL, der zu der Wahl der Komponenten meinte: „Da seid Ihr gut beraten!“
 
 
Dies empfinden wir in der Tat ebenso und sind daher nicht zuletzt dankbar für die hervorragende Unterstützung in Sachen Elektronik, durch die wir auch adäquate Komponenten erstehen konnten. Denn aus Lautsprechern kann verständlicherweise schwerlich mehr herauskommen, als die Vorsysteme liefern – getreu dem IT-Motto: garbage in – garbage out. So sind wir nun zu einem PA-System gekommen, dass sich wahrlich hören – will heißen: genießen – lassen kann; mit welcher Quelle auch immer: Konserve oder Live-Act. Dass die PA zudem einfach transportabel, weil leicht und handlich ist, machte sie für uns aufgrund unserer Anforderungen nur noch attraktiver.
 
 
Die Möglichkeit des kurzen Weges und direkten Kontakts zum Entwickler und Produzenten hier in Deutschland, die uns aufgrund unserer unterschiedlichen und sämtlich nicht unkritischen Einsatzorte, wie Sporthalle, Festzelt, Rathausfoyer, Marktplatz… bereits von Anfang an nur von Vorteil schien, erwies sich dabei in der Tat als hilfreich. Kennt doch niemand die Systeme besser und kann demzufolge fundiertere Auskünfte und Tipps geben oder ggf. gar wirksamere Anpassungen an diffizile örtliche Einsatzbedingungen vornehmen.
 
 
Nicht verhehlen wollen wir schliesslich die Erleichterung, die sich bald im Kontakt mit audio zenit einstellte, als wir merkten, dass man zum Erhalt preiswerter Spitzenqualität doch nicht nur noch auf Übersee angewiesen ist, sondern, dass auch Europa Komponenten und Deutschland Systeme dieser Art zu produzieren und zu liefern in der Lage ist.
 
 
Gerne sind wir daher der Bitte um ein Empfehlungsschreiben von audio zenit nachgekommen. Und wenn dies manch anderen mit Interesse an guter Klangqualität neugierig macht, so wie uns, würden wir uns freuen, auf diesem Wege noch zusätzlich etwas gegen die allenthalben beklagbare akustische Umweltverschmutzung – auch und gerade im kulturellen Sektor – beitragen zu können.
 
 
Audio zenit wünschen wir jedenfalls weiterhin ein gutes Händchen und vor allem Ohr bzgl. seiner weiteren Produkte und – ganz eigennützig – allgemein gute Verbreitung ihrer Qualität, damit das Leiden am Klang bei Kulturveranstaltungen bald von der Regel zur Ausnahme werden möge (- wohl wissend allerdings, dass die Anlage nicht immer die alleinig Schuldige ist).
 
 
Stadt Oberasbach – Kulturamt